Wichtrach, im 24. Mai 2011
Medienmitteilung
Stellungnahme Richtplan Verkehr
Eine FDP-interne Arbeitsgruppe hat sich intensiv mit dem Richtplan Verkehr Wichtrach auseinandergesetzt und im Rahmen des offiziellen Mitwirkungsverfahrens folgende Stellungnahme eingereicht:
- Grundsätzliche Feststellung: Der vorliegende Verkehrsrichtplan ist umfassend, gut verständlich und nachvollziehbar
- Die Ortsdurchfahrten sollen siedlungsverträglicher und sicherer gestaltet werden Bauliche Behinderungen auf den Hauptachsen müssen aber vermieden werden (z.B. Bushaltestellen auf dem Fahrstreifen, Strassenverengungen etc.)
- Die Einführung von Tempo-30-Zonen in den Wohnquartieren ist mehrheitlich zu begrüssen. Aber auch hier sollen keine baulichen Verkehrsberuhigungsmassnahmen die Rettungsdienste, den Winterdienst oder die Strassenreinigung behindern. Lösungen mit "Eingangstoren" sollen daher bevorzugt werden.
- Nebenstrassen und -wege sollen ausschliesslich der landwirtschaftlichen Nutzung sowie der Naherholung dienen.
- Der Langsamverkehr (Fussgänger und Fahrradfahrer) soll verbessert und gefördert werden
- Das Umsteigen vom Privatverkehr auf den öffentlichen Verkehr muss durch eine Attraktivitätssteigerung (besserer Preis-Leistungs-Verhältnis, bessere Anbindung, Verbesserung Witterungsschutz bei Haltestellen, grösseres Platzangebot während der Hauptpendlerzeiten etc.) erreicht werden und darf nicht durch Repressalien gegenüber dem Individualverkehr erzwungen werden.
Die FDP Wichtrach hält fest, dass die Umsetzung des Richtplans Verkehr in Etappen, massvoll und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten vollzogen werden muss.
Zusätzliche Ertragsquellen wie z.B. die Inkonvenienzentschädigungen aus dem Grubenverkehr Thalgut müssen erschlossen werden.





