Wichtrach, im März 2011
Medienmitteilung Drachenpost Nr. 27
Die FDP will auch weiterhin Gemeindepräsidenten stellen
Am 11. September werden in Wichtrach Wahlen stattfinden. Zusammen mit dem Gemeinderat wird auch der Nachfolger von Gemeindepräsident Peter Lüthi (FDP) bestimmt werden.
Für den neuen Präsidenten der Freisinnigen, den ehemaligen Gemeinderat und Finanzchef René Altmann, ist klar: «Die FDP will auch weiterhin den Gemeindepräsidenten stellen», hält Altmann unmissverständlich fest. Valable Kandidaten für die Nachfolge von Peter Lüthi seien vorhanden. «Die FDP will ihre lange Tradition fortsetzen, in der Gemeinde Verantwortung zu übernehmen und ihr mit Fachkompetenz zu dienen», betont Altmann. Wen die FDP als Kandidaten nominieren will, wird der Vorstand noch in diesem Monat entscheiden. Wesentlich zurückhaltender äussern sich die Präsidenten der beiden anderen grossen Wichtracher Parteien. «Bei uns sieht es noch nicht so gut aus», gesteht Ernst Burri von der SVP. Kandidaten würde es zwar durchaus geben, vielfach sei aber die berufliche Belastung nicht vereinbar mit dem aufwändigen Amt des Gemeindepräsidenten. Bei der SVP sollen Vorentscheide bis Mitte März getroffen werden.
Auch bei der SP ist noch nichts abschliessend diskutiert. «Wir wollen als Minimalziel unseren Gemeinderatssitz verteidigen», hält die neue Präsidentin, Ursula Läng Akimana, fest. Bei der SP sollen die Weichen im April gestellt werden.
Keine Kampfwahl?
Im Moment macht es ganz den Anschein, als ob es im Gegensatz zu 2003 dieses Jahr keine Kampfwahl um des Gemeindepräsidium geben dürfte. Vor acht Jahren war Peter Lüthi mit nur einer Stimme über dem absoluten Mehr gewählt worden. Und seinen Gegenkandidaten Hansruedi Blatti (SVP) hatte er lediglich um vier Stimmen distanziert. Lüthi hatte seinen Rücktritt am Ende der zweiten Legislatur bereits seit längerem angekündigt. Ursprünglich wollte er nach der Fusion nur vier Jahre im Amt bleiben, hatte sich dann aber zu einer zweiten Legislatur überzeugen lassen. Die «Drachepost» wird sich in ihrer Juni-Ausgabe ausführlich den Wahlen vom 11. September widmen.
Emil Bohnenblust





